Kategorie Editorial

Editorial 10-2017

Warum Büchereien (nicht) schwächeln Ende letzten Jahres brachte die FAZ ziemlich unbemerkt in der rechten unteren Ecke des Feuilletons die folgende kurze Meldung: „Britische Büchereien schwächeln“. Darin hieß es lapidar, dass sich der Niedergang britischer Bibliotheken fortsetze, die Ausgaben in den letzten zehn Jahren von 86 auf nunmehr 36 Millionen geschrumpft und allein im Jahr ... Weiterlesen...

Editorial 9-2017

Messen – aber richtig! Um Unternehmen und andere Organisationen richtig steuern zu können, brauchen Entscheidungsträger Kennzahlen, Zielvorgaben und Steuergrößen. Das gilt im kommerziellen Bereich genauso wie in Not-for-Profit-Segmenten und damit auch für Bibliotheken. Deshalb werden auch in Bibliotheken und anderen Informationseinrichtungen schon seit vielen Jahrzehnten Kennzahlen erhoben. Doch sind diese womöglich heute nicht mehr wirklich ... Weiterlesen...

Editorial 8-2017

Vierundsechzig (64): Magische Zahlen für magische Zeiten Die neue Zahl heißt „Vierundsechzig“. Dabei handelt es sich weder um eine neue Diskussion zum Rentenalter in Deutschland noch um das Thema „Fit im Alter“. Vielmehr ist diese Zahl eine geradezu magische Zahl für das Informationsmanagement in wissenschaftlichen Einrichtungen und Hochschulen. Denn nach einer neuen Studie, die wir ... Weiterlesen...

Editorial 7-2017

Macht endlich gute E-Books! Die Frankfurter Buchmesse zeigt es auch in diesem Jahr wieder einmal beeindruckend: Schön anzusehen (und auszustellen) sind natürlich alle gedruckten Ausgaben der Belletristik und der (boomenden) Sachbücher. Weitaus schwieriger hingegen ist das Marketing von all den elektronischen Produkten, die einen immer wichtigeren Umsatzanteil der Verlage ausmachen. Da müssen sich die Marketingfachleute ... Weiterlesen...

Editorial 6-2017

Wir können alles. Außer Hochdeutsch. Dieser nicht von allen Baden-Württembergern geschätzte Slogan steht seit langem auf der offiziellen Homepage des Landes Baden-Württemberg. Was wohl auf humoristische Weise die Vielseitigkeit und Leistungsfähigkeit des „Ländle“ demonstrieren soll, macht sich andererseits über den oft persistierenden Akzent vieler Landeskinder lustig. Für Bibliotheks- und Informationsspezialisten stellt sich sicher weniger die ... Weiterlesen...

Editorial 5-2017

Die Invasion der Roboter Fin Tech ist auf dem Vormarsch. Der Begriff steht für Finanztechnologie und wird oft auch synonym für junge Unternehmen und deren Produkte benutzt, die Aufgaben klassischer Banken übernehmen. Das hört sich auf den ersten Blick doch nach nichts Besonderem an und ist schon gar nicht furchterregend, oder? Ist es auch nicht ... Weiterlesen...

Editorial 4-2017

Scheitern die ambitionierten Open Access Ziele der EU? Im letzten Jahr hatte der EU Rat beschlossen, dass alle mit öffentlichen (EU) Mitteln finanzierten Forschungsergebnisse bis zum Jahr 2020 öffentlich als Open Access zugänglich sein müssen. Es war von vornherein klar, dass diese ambitionierten Ziele schwerlich zu erreichen sein werden. Trotzdem haben sich mit diesem vermeintlichen ... Weiterlesen...

Editorial 3-2017

Rezensierst Du noch oder blogst Du schon? Rezensionen waren einmal eine eigenständige literarische und wissenschaftliche Publikationsgattung. Es gab und gibt noch immer Zeitschriften, die sich ausschließlich der Gattung Rezension widmen, die also ausschließlich aus Rezensionen bestehen, meist zu monographischen Werken, aber auch zu Sammelbänden. Die Erstellung einer Rezension war (und ist?) eine ernste Angelegenheit, sie ... Weiterlesen...

Editorial 2-2017

Hiring for attitude! Personelle Ressourcen sind das A und O einer wissensgetriebenen Gesellschaft und natürlich ganz besonders einer wissensbasierten und wissensgetriebenen Einrichtung, wie es Bibliotheken sind. Denn neben den Inhalten („Beständen“) und den Räumen sind es vor allem Dienstleistungen, die die Bibliotheken ihren Kunden zunehmend vermitteln und die die bisherigen Angebote an Bestand und Inhalten ... Weiterlesen...

Editorial 1-2017

Mythos Digital Natives? Bibliotheken gelten als Institutionen für die „Ewigkeit“. So bewahren sie nicht nur leicht Vergängliches auf für ferne Zeiten, sondern sie stellen auch die verschiedensten Medien aus fernen Zeiten in allen möglichen Formaten zur Verfügung. Zwar sind die Medien vergangener Tage noch meist an ihre ursprüngliche Materialität gebunden, aber heute ist es – ... Weiterlesen...