EBLIDA-Bericht zum Nachhaltigkeitsauftrag von Bibliotheken

Wie auch andere öffentliche Einrichtungen oder kommerzielle Unternehmen sind Bibliotheken dazu verpflichtet, sorgsam mit den vorhandenen Ressourcen umzugehen und für eine gerechtere und sozialere Welt zu sorgen. Im September 2015 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Agenda für nachhaltige Entwicklung bis 2030. Die UN-Agenda 2030 (https://sustainabledevelopment.un.org/post2015/transformingourworld) umfasst insgesamt 17 Ziele, 169 Zielvorgaben und 232 Indikatoren. Die von allen 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen unterzeichnete Agenda stellt einen Fahrplan für die UN-Länder auf dem Weg zu nachhaltigem Wohlstand, sozialer Gerechtigkeit und Gleichheit unter gleichzeitiger Wahrung des Umwelt- und Klimaschutzes dar. Bibliotheken können für die Umsetzung dieser Agenda einen nicht unwesentlichen Beitrag leisten, der sich schon aus ihrem kulturellen und bildungspolitischen Auftrag ergibt, indem sie beispielsweise Informationsprodukte und Dienstleistungen anbieten, die diese Nachhaltigkeitsziele unterstützen und fördern. Der europäische Dachverband der Berufs- und Institutionenverbände im Bereich des Bibliotheks-, Archiv- und Dokumentationswesens EBLIDA (European Bureau of Library, Information and Documentation Associations) hat aktuell einen ersten Entwurf für ein umfassendes Konzept vorgelegt, um die Bibliotheksarbeit effektiv in den Rahmen der UN-Agenda 2030 einzubetten.



Wie auch andere öffentliche Einrichtungen oder kommerzielle Unternehmen sind Bibliotheken dazu verpflichtet, sorgsam mit den vorhandenen Ressourcen umzugehen und für eine gerechtere und sozialere Welt zu sorgen. Im September 2015 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Agenda für nachhaltige Entwicklung bis 2030. Die UN-Agenda 2030 (https://sustainabledevelopment.un.org/post2015/transformingourworld) umfasst insgesamt 17 Ziele, 169 Zielvorgaben und 232 […]

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