Das Internet ist doch nicht so übel

Ausgabe 3/2014

Bekanntlich nimmt das Internet für große Teile der Menschen in westlichen Industrienationen inzwischen einen wichtigen Platz in ihrer Freizeit und während der Arbeit ein. Kritiker dieser Entwicklung sehen durch die intensive und teilweise allgegenwärtige Beschäftigung mit den digitalen Medien aber negative Auswirkungen für den Einzelnen, und im Besonderen für Kinder und Jugendliche entstehen. Mit der vorliegenden Arbeit wird einerseits der aktuelle Forschungsstand auf diesem Gebiet aufgezeigt. Auf der anderen Seite werden gleichzeitig auch neun besonders weitverbreitete Mythen rund um die Internet- und Computernutzung einer genaueren wissenschaftlichen Überprüfung unterzogen. Was ist also dran an den ganzen Warnungen vor dem Konsum von zu vielen elektronischen Medien, wie sie etwa Manfred Spitzer in seinem bekannten Buch "Digitale Demenz" (2012) recht dramatisch und provokativ beschrieben hat? Macht das Internet tatsächlich aus den Usern dicke, dumme, aggressive, einsame und depressive Menschen?

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