Bericht zum Dark Web

Ausgabe 3-2015

Das Dark Web ist in den letzten Wochen und Monaten immer mehr in die Schlagzeilen gekommen. Teilweise fälschlicherweise als ein weiterer Begriff für das Deep Web (alias Hidden oder Invisible Web) frönen auf diesen Plattformen allerlei kriminelle Elemente ihrem Unwesen. Teilweise ist die Abgrenzung legal/illegal allerdings nicht so einfach. So findet man auch die Whistleblower-Plattform Wikileaks in diesem Dark Web. Und selbst Facebook bietet inzwischen einen Zugang (https://facebookcorewwwi.onion/) für das soziale Netzwerk über das Dark Web an. Dark Web in diesem weiteren Sinn bedeutet den Einsatz von bestimmten Technologien, die diese Websites gemeinsam haben, d.h. besondere Verschlüsselungs- und Verschleierungstechniken über die Herkunft der Betreiber und der Benutzer. Dark Web im engeren Sinn sind Websites, die diese Technologien nutzen, um ihr illegales Treiben zu verbergen. Nicht verwunderlich ist das verstärkte Interesse von Sicherheits- und Regierungskreisen gerade an diesen Untergrund-Plattformen mit kriminellem Hintergrund. Das von den zwei Denkfabriken Centre for International Governance Innovation (CIGI) und Chatham House im Januar 2014 begründetet Projekt "Global Commission on Internet Governance" (https://www.ourinternet.org/) hat ein Arbeitspapier veröffentlicht, das sich im Besonderen diesem speziellen Teil des Deep Web widmet und umfassende Strategien und Vorgehensweisen formuliert zur Regulierung des dunklen Webs.



Das Dark Web ist in den letzten Wochen und Monaten immer mehr in die Schlagzeilen gekommen. Teilweise fälschlicherweise als ein weiterer Begriff für das Deep Web (alias Hidden oder Invisible Web) frönen auf diesen Plattformen allerlei kriminelle Elemente ihrem Unwesen. Teilweise ist die Abgrenzung legal/illegal allerdings nicht so einfach. So findet man auch die Whistleblower-Plattform […]

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