30 Jahre Preprint-Server – Sind Preprints die Zukunft der Wissenschaft?

Seit dreißig Jahren beeinflusst das Internet alle Aspekte unseres Lebens, auch das wissenschaftliche Publizieren bildet da keine Ausnahme. In diesem Beitrag beleuchten wir die Entwicklung der Preprints von 1991 bis 2020. Bei einem Preprint oder Vorabdruck handelt es sich um einen wissenschaftlichen Artikel, der noch nicht begutachtet wurde, aber entweder in Papierform oder als elektronische Kopie zur Verfügung gestellt wird. In den letzten Monaten haben Preprint-Server Schlagzeilen gemacht, weil über sie zahlreiche Forschungsresultate zur Bekämpfung der Corona-Pandemie veröffentlicht wurden. Gerade das Beispiel der Pandemie bringt sowohl die große Stärke als auch die große Schwäche von Preprints ans Licht. Forschungsergebnisse können durch Preprints viel schneller in den Fachcommunities verbreitet werden, aber gleichzeitig besteht das nicht zu unterschätzende Risiko der Verbreitung fragwürdiger Arbeiten und Studien. Die Nutzung von Preprints steht im Prinzip auch stellvertretend für die menschliche Neugier, nämlich so schnell wie möglich von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen erfahren zu wollen. Nachfolgend stellen wir die Resultate einer Studie vor, die dafür plädiert, die Preprint-Kultur wiederzubeleben.



Seit dreißig Jahren beeinflusst das Internet alle Aspekte unseres Lebens, auch das wissenschaftliche Publizieren bildet da keine Ausnahme. In diesem Beitrag beleuchten wir die Entwicklung der Preprints von 1991 bis 2020. Bei einem Preprint oder Vorabdruck handelt es sich um einen wissenschaftlichen Artikel, der noch nicht begutachtet wurde, aber entweder in Papierform oder als elektronische […]

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können benötigen Sie ein ABO | oder melden Sie sich an (Login)

Mehr zum Thema:

Die Kommentare sind geschlossen.